Griechische Inseln – Kykladen, Kreta und das Ionische Meer

Erlebe weiße Dörfer, azurblaues Wasser, antike Kulturschätze und spektakuläre Sonnenuntergänge.
Entdecke die schönsten Routen für Inselhopping, authentische Tavernen und die passende Reiseausrüstung.

Die Kykladen: Weiß-blaue Dörfer und spektakuläre Caldera-Blicke

 

Von den weltberühmten Sonnenuntergängen auf Santorin und den malerischen Gassen von Mykonos bis hin zur ursprünglichen Ruhe auf Naxos und Paros: Die Kykladen verkörpern das typische Griechenland-Gefühl in Perfektion. Geheimtipp: Erkunde die stillen Marmordörfer im bergigen Hinterland von Naxos abseits der Küstenpfade.

Ein weiteres Highlight ist die fantastische Inselküche: Fangfrischer Oktopus, würziger Feta, Oliven und sonnengereifte Tomaten schmecken nirgends besser als in einer einfachen Strandtaverne mit Blick aufs Meer. Probiere lokale Delikatessen wie Graviera-Käse, aromatische Kräuter und süßes Baklava mit lokalem Honig. Wer beliebte Tavernen zum Sonnenuntergang besuchen möchte, sollte besonders im Sommer rechtzeitig reservieren.

Auch für Kulturliebhaber und Entdecker bieten die Kykladen unzählige Schätze: Die heilige Insel Delos fasziniert mit eindrucksvollen antiken Ausgrabungen, während historische Klöster hoch auf den Klippen thronen. Für Inselabenteuer empfehlen wir leichte Tagesrucksäcke, hochwertige UV-Schutzkleidung und bequeme Sandalen für Kopfsteinpflaster.

Dank des dichten Fährnetzes ist Inselhopping auf den Kykladen einfach und flexibel planbar. Mit modernen Katamaranen oder gemütlichen Autofähren gleitest du von Eiland zu Eiland. Plane an Reisetagen etwas Puffer für windbedingte Fahrplanänderungen ein und genieße die Fahrt über die glitzernde Ägäis in vollen Zügen.

 

Kykladen Highlights im Überblick

Oia auf Santorin

Mit seinen weiß getünchten Häusern, die sich an steile Felswände schmiegen, und den markanten blauen Kuppeldächern ist Oia weltweit bekannt. Vor allem am frühen Abend strömen Besucher herbei, um den legendären Sonnenuntergang über der Caldera zu bestaunen. In den verschlungenen Treppenwegen verbergen sich kleine Kunstgalerien und Terrassencafés mit atemberaubendem Weitblick. Neben dem malerischen Ortskern lohnt sich ein Ausflug zur kleinen Bucht von Ammoudi, die unterhalb von Oia liegt und zum Schwimmen, Sonnenbaden und genussvollen Essen am Wasser einlädt. Wer die Insel aus einer anderen Perspektive erleben möchte, kann von hier aus zu einer Bootstour durch die Caldera aufbrechen oder den Wanderweg entlang der Steilküste in Richtung Fira entdecken. Besonders am Morgen und in den ruhigeren Monaten zeigt sich die Landschaft rund um Oia von ihrer entspannten, authentischen Seite.

Windmühlen von Mykonos

Die historischen Windmühlen von Kato Mili thronen hoch über dem Meer und sind das Wahrzeichen der Insel. Direkt darunter liegt das Viertel Klein-Venedig mit seinen bunten Holzbalkonen direkt an der Brandung – der ideale Ort für einen Cocktail am Meer. Wenn die Sonne hinter dem Ägäischen Meer versinkt, taucht sie die weißen Mühlen und die Fassaden von Klein-Venedig in warmes, goldenes Licht. Ein Spaziergang entlang des alten Hafens führt vorbei an kleinen Boutiquen, Galerien und Tavernen und verbindet die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Mykonos auf entspannte Weise.

 

Portara von Naxos

Das monumentale Marmortor des antiken Apollon-Tempels begrüßt Schiffe schon bei der Einfahrt in den Hafen. Von der kleinen Halbinsel genießt du einen fantastischen Blick auf das tiefblaue Meer und die Altstadt von Naxos. Da dieser Ort zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Insel zählt, lohnt es sich, etwas früher zu kommen und die besondere Atmosphäre in Ruhe zu genießen.

Hafen von Naoussa

Ein malerisches Fischerdorf auf Paros mit bunten Booten, weiß getünchten Tavernen und engen Gassen voller Bougainvilleen. Tagsüber herrscht eine entspannte Ruhe, während abends die Restaurants Tische direkt am Kai aufstellen.
Am Eingang des Hafens erinnern die Ruinen eines venezianischen Kastells an die bewegte Geschichte von Naoussa. Besonders bei Sonnenuntergang bietet der historische Platz einen stimmungsvollen Blick auf das Meer, die sanft schaukelnden Fischerboote und das lebendige Treiben entlang der Uferpromenade.

Antikes Delos

Die unbewohnte Museumsinsel gilt als mythischer Geburtsort von Apollon und Artemis. Eindrucksvolle Mosaike, antike Tempelsäulen und die berühmte Löwenterrasse machen den Tagesausflug zu einem faszinierenden Geschichtserlebnis. Bei einem Spaziergang durch die weitläufige Ausgrabungsstätte lassen sich die Spuren einer einst blühenden Handelsmetropole entdecken. Wohnhäuser mit kunstvollen Bodenmosaiken, die Reste des antiken Theaters und das Archäologische Museum vermitteln einen eindrucksvollen Einblick in das Leben auf Delos vor mehr als 2.000 Jahren.

Sarakiniko auf Milos

Die schneeweiße Mondlandschaft aus vulkanischem Bimsstein bildet einen atemberaubenden Kontrast zum türkisfarbenen Wasser. Ein einzigartiger Küstenabschnitt, der zum Baden, Springen und Fotografieren einlädt. Besonders in den frühen Morgenstunden oder kurz vor Sonnenuntergang zeigt sich Sarakiniko von seiner ruhigsten und fotogensten Seite. Da es vor Ort nur wenig Schatten gibt, sollten Besucher ausreichend Wasser, Sonnenschutz und festes Schuhwerk für die glatten Felsformationen mitbringen. So lässt sich die faszinierende Landschaft von Milos entspannt und sicher entdecken.

Kraterwanderweg Fira-Oia

Eine spektakuläre Wanderroute entlang des Caldera-Randes mit unvergleichlichen Ausblicken auf das Ägäische Meer. Der rund zehn Kilometer lange Pfad führt vorbei an einsamen Kapellen und bizarren Felsformationen. Starten Sie am besten früh am Morgen oder in den späteren Nachmittagsstunden, um die Mittagshitze und die größten Besucherströme zu vermeiden. Festes Schuhwerk, ausreichend Wasser und Sonnenschutz sind auf dem teils unebenen, schattenarmen Weg unverzichtbar. Als Belohnung erwartet Sie in Oia ein besonders stimmungsvoller Sonnenuntergang über der Caldera.

Fischerdorf Klima

Traditionelle zweistöckige Syrmata-Häuser mit leuchtend bunt gestrichenen Türen und Bootstoren direkt am Wassersaum. Ein friedlicher Ort auf Milos, um das ursprüngliche Inselleben zu spüren. Besonders am späten Nachmittag entfaltet Klima seinen unverwechselbaren Charme: Das warme Licht spiegelt sich auf dem Wasser und lässt die farbenfrohen Fischerhäuser erstrahlen. Ein Spaziergang entlang der kleinen Uferstraße ist ideal, um die ruhige Atmosphäre zu genießen und den Sonnenuntergang über der Ägäis zu beobachten.

Chora von Amorgos

Ein idyllisches Bergdorf mit gepflasterten Pfaden, unzähligen weißen Kapellen und schattigen Platanen. Abseits der großen Touristenmassen erlebst du hier authentische kykladische Gelassenheit. In den kleinen Tavernen der Chora kannst du die Aromen von Amorgos entdecken: frisch zubereitete Ziegenkäsegerichte, aromatische Kräuter, fangfrischer Fisch und der traditionelle Kräuterlikör Psimeni Raki gehören zu den kulinarischen Highlights. Besonders am Abend entfaltet das Dorf seinen Charme, wenn sich Einheimische und Gäste auf den Dorfplätzen treffen und bei gutem Essen den Tag ausklingen lassen.

Kloster Hozoviotissa

Spektakulär in eine senkrechte Felswand gebaut, strahlt das strahlend weiße Felsenkloster hoch über dem tiefblauen Meer. Der schweißtreibende Aufstieg wird mit spiritueller Ruhe und atemberaubender Aussicht belohnt. Das im 11. Jahrhundert gegründete Kloster gilt als eines der bedeutendsten Wahrzeichen von Amorgos und bewahrt bis heute seine stille, ehrwürdige Atmosphäre. Besucher sollten auf angemessene Kleidung achten und die schmalen Treppen sowie kleinen Kapellen respektvoll erkunden. Besonders in den frühen Morgenstunden oder zum Sonnenuntergang entfaltet der Blick auf die Ägäis eine ganz besondere Magie.

Plaka und Burg Milos

Die Inselhauptstadt liegt hoch oben auf einem Felsen. Vom venezianischen Schloss aus öffnet sich bei Sonnenuntergang ein weiter 360-Grad-Blick über das gesamte Archipel. Unterhalb der Burg laden die schmalen, weiß getünchten Gassen von Plaka zu einem entspannten Spaziergang ein. Kleine Cafés, familiengeführte Tavernen und Kunsthandwerksläden vermitteln den ursprünglichen Charakter der Insel und bieten ideale Gelegenheiten, regionale Spezialitäten und das ruhige Lebensgefühl von Milos kennenzulernen.

Apollonia auf Sifnos

Sifnos gilt als kulinarische Hochburg der Ägäis. Im charmanten Hauptort Apollonia flanierst du durch elegante Boutiquen und genießt Tontopfgerichte in stimmungsvollen Tavernenhöfen. Abseits des lebhaften Zentrums erschließt ein weit verzweigtes Netz alter Steinpfade die stille Landschaft von Sifnos. Auf Wanderungen durch Olivenhaine, vorbei an weiß getünchten Kapellen und traditionellen Taubenhäusern erreichst du abgeschiedene Buchten sowie das eindrucksvoll auf einem Felsen gelegene Kloster Panagia Chrysopigi.

Viele Fotos hier sind nur Beispielbilder bei denen ich nicht sicher sagen kann, ob sie das Richtige abbilden. Wenn du ein passendes Foto des Highlights hast und es zur Verfügung stellen möchtest, schicke es mir gerne zu. Dein Bild und Name ersetzen dann das bisherige.

Kreta: Wilde Schluchten, Traumstrände und antike Mythen

 

Schroffe Dreitausender, endlose Olivenhaine und karibisch anmutende Lagunen: Kreta, die größte Insel Griechenlands, begeistert mit überwältigender Vielfalt. Geheimtipp: Die abgelegenen Buchten und Bergdörfer an der ungezähmten Südküste rund um Sfakia.

Kretas Esskultur ist berühmt für ihre gesundheitsfördernde Frische und tiefe Verwurzelung: Hochwertiges Olivenöl, wild gesammelte Bergkräuter, zartes Lammfleisch und der traditionelle Tsikoudia-Tresterbrand stehen für kretische Lebensart. Auf den lokalen Wochenmärkten von Chania und Rethymno kannst du handwerklich hergestellten Käse, Thymianhonig und frische Orangen direkt von den Erzeugern kosten.

Geschichtsinteressierte tauchen im Palast von Knossos in die Wiege der europäischen Hochkultur ein, während die Altstadt von Chania mit ihrem venezianischen Leuchtturm und osmanischen Fassaden verzaubert. Am späten Nachmittag laden die Cafés an der Hafenpromenade zum entspannten Verweilen ein.

Für Wander- und Outdoor-Fans ist Kreta ein wahres Paradies: Von der anspruchsvollen Durchquerung der berühmten Samaria-Schlucht bis zu entspannten Küstenwanderungen auf dem Fernwanderweg E4 bietet die Insel perfekte Routen für aktive Naturliebhaber.

 

Kreta Highlights im Überblick

Palast von Knossos

Tauche ein in das Reich des Königs Minos und das sagenumwobene Labyrinth des Minotaurus. Die rekonstruierten Wandfresken, Säulengänge und königlichen Gemächer vermitteln ein lebendiges Bild der minoischen Hochkultur. Ein absolutes Muss für geschichtsinteressierte Reisende.  Eine Führung hilft dir dabei, die archäologischen Details, Mythen und Rekonstruktionen richtig einzuordnen. Verbinde deinen Ausflug am besten mit einem Besuch im Archäologischen Museum von Heraklion, wo viele Originalfunde aus Knossos ausgestellt sind.

Samaria-Schlucht

Eine der längsten Schluchten Europas führt durch eine dramatische Bergkulisse hinab zum Libyschen Meer. An der engsten Stelle, den Eisernen Toren, ragen die Felswände bis zu 300 Meter fast senkrecht empor. Festes Schuhwerk und reichlich Trinkwasser sind hier unverzichtbar. Die rund 16 Kilometer lange Tour beginnt meist auf dem Omalos-Plateau und endet im Küstenort Agia Roumeli. Unterwegs begleiten Zypressen, Kiefern und der Tarraios-Fluss die Wanderer, während mit etwas Glück die seltene Kri-Kri-Wildziege zu entdecken ist. Planen Sie ausreichend Zeit ein: Je nach Kondition dauert der Abstieg etwa fünf bis sieben Stunden, und von Agia Roumeli bringt eine Fähre Besucher weiter zu den umliegenden Küstenorten.

Elafonisi Strand

Fein zerriebene Muscheln verleihen dem Ufersaum dieses Naturschutzgebiets einen charakteristischen rosa Schimmer. Das seichte, kristallklare Wasser erinnert an eine tropische Lagune und lädt zum entspannten Waten und Schnorcheln ein. Elafonisi ist weit mehr als ein malerischer Badestrand: Die vorgelagerte Insel und die umliegenden Dünen beherbergen seltene Pflanzen und bieten zahlreichen Vogelarten einen wichtigen Rückzugsort. Wer die markierten Wege nutzt, keinen Sand oder Muscheln mitnimmt und Abfall vermeidet, hilft dabei, die empfindliche Landschaft für kommende Generationen zu bewahren.

Hafen von Chania

Der venezianische Hafen mit seinem markanten Leuchtturm und den geschichtsträchtigen Fassaden versprüht nostalgischen Charme. In den Abendstunden füllen sich die Tavernen und das Licht spiegelt sich malerisch auf der ruhigen Meeresoberfläche. Direkt hinter dem Hafen lädt die verwinkelte Altstadt von Chania zu einem entspannten Spaziergang ein. Zwischen bunten Häusern, kleinen Boutiquen und duftenden Cafés entdecken Besucher venezianische, osmanische und griechische Spuren, die dem Viertel seinen unverwechselbaren Charakter verleihen.

Lagune von Balos

Eines der meistfotografierten Naturwunder Kretas begeistert mit schimmernden Türkisnuancen und wilder Dünenlandschaft. Bereits der Fußweg hinab vom Parkplatz bietet einen spektakulären Panoramablick über die Landzunge Gramvousa.

 Für den steinigen Abstieg sind feste Schuhe empfehlenswert; außerdem sollten Besucher ausreichend Trinkwasser, Sonnenschutz und etwas Proviant mitnehmen, da es an der Lagune nur begrenzte Infrastruktur gibt.

Palmenstrand Preveli

Ein kristallklarer Gebirgsfluss schlängelt sich durch einen dichten Kretischen Dattelpalmenwald direkt ins offene Meer. Der Kontrast zwischen schattigem Flusstal und sonnigem Sandstrand macht Preveli zu einem außergewöhnlichen Ausflugsziel. Der Strand ist über einen Parkplatz oberhalb der Bucht mit einem aussichtsreichen Fußweg und zahlreichen Stufen erreichbar; alternativ bieten sich Bootsausflüge von den umliegenden Küstenorten an. Wer früh am Morgen kommt, erlebt die besondere Ruhe des Palmenhains und kann dem Flusslauf ein Stück ins grüne Tal hinein folgen. Festes Schuhwerk, ausreichend Wasser und Sonnenschutz sorgen für einen entspannten Besuch.

Altstadt von Rethymno

Mit ihren schmalen Gassen, hölzernen Erkern aus osmanischer Zeit und venezianischen Portalen lädt Rethymno zu ausgedehnten Erkundungstouren ein. Hoch über der Stadt thront die wehrhafte Fortezza, von der aus sich ein weiter Blick über die Dächer und das Meer eröffnet. Zwischen kleinen Plätzen, traditionellen Werkstätten und liebevoll geführten Boutiquen zeigt sich Rethymno von seiner lebendigen Seite. In den Tavernen der Altstadt werden kretische Spezialitäten serviert, während Cafés und Bars besonders am Abend zum Verweilen einladen. So verbindet ein Bummel durch die Gassen eindrucksvolle Geschichte mit genussvollen Momenten und mediterranem Lebensgefühl.

Insel Spinalonga

Die ehemalige venezianische Inselfestung diente bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts als Leprakolonie. Ein bewegender Rundgang durch die verlassenen Steingassen und Befestigungsanlagen erzählt eine ergreifende Geschichte der kretischen Vergangenheit. Spinalonga erreichen Besucher bequem mit dem Boot von Elounda, Plaka oder Agios Nikolaos aus. Besonders die kurze Überfahrt ab Plaka bietet eindrucksvolle Ausblicke auf die karge Insel und ihre mächtigen Mauern. Für den Rundgang empfiehlt sich festes Schuhwerk, denn die Wege sind teilweise uneben und führen durch weitläufige Ruinen, vorbei an ehemaligen Wohnhäusern, Kirchen und dem historischen Haupttor.

Kloster Arkadi

Das geschichtsträchtige Renaissance-Kloster gilt als kretisches Nationalheiligtum und Symbol für den Freiheitskampf. Die reich verzierte Fassade der Basilika und das friedliche Klostergelände strahlen eine eindrucksvolle Würde aus. Besonders bewegend ist die Erinnerung an das Jahr 1866, als das Kloster während des kretischen Aufstands gegen die osmanische Herrschaft zum Zufluchtsort für zahlreiche Menschen wurde. Heute erzählen ein kleines Museum, Gedenkstätten und historische Ausstellungsstücke von diesem prägenden Ereignis und machen einen Besuch in Arkadi zu einer eindrucksvollen Reise in die Geschichte Kretas.

Höhlen von Matala

Die markanten Sandsteinhöhlen an der Bucht dienten in der Antike als Grabstätten und wurden in den 1960er-Jahren von der internationalen Hippie-Bewegung bewohnt. Bis heute versprüht das Dorf an der Südküste eine gelassene Atmosphäre.
Direkt unterhalb der Höhlen lädt der weitläufige Sandstrand von Matala zum Baden und Entspannen ein. Besonders am Abend ist die Bucht ein beliebter Treffpunkt: Wenn die Sonne hinter den Felsen im Libyschen Meer versinkt, entfaltet der Ort seinen ganz besonderen Charme.

Olivenöl- und Weinprobe

Im fruchtbaren Umland von Heraklion und Kolymvari laden traditionsreiche Familienbetriebe zur Verkostung ein. Lerne den Unterschied kaltgepresster Olivenöle kennen und probiere autochthone Rebsorten wie Vidiano und Kotsifali. Eine Verkostung wird besonders genussvoll, wenn sie von typischen kretischen Spezialitäten begleitet wird: Aromatischer Graviera-Käse, hausgemachte Dakos mit Tomaten und Oliven sowie duftende Kräuter aus den Bergen zeigen, wie eng die Inselküche mit ihrer Landschaft verbunden ist. Viele Produzenten verraten dabei gern Wissenswertes über traditionelle Herstellungsmethoden und die passenden Kombinationen von Wein, Olivenöl und lokalen Speisen.

Küstendorf Loutro

Ein idyllisches Fischerdorf an der kretischen Südküste, das ausschließlich per Boot oder zu Fuß über den Küstenwanderweg erreichbar ist. Da es keine Straßen und Autos gibt, genießt du hier absolute Stille, glasklares Wasser und erholsame Entschleunigung. Die geschützte Bucht von Loutro lädt zum Schwimmen, Schnorcheln und entspannten Verweilen am Meer ein. Wer die Umgebung aktiv entdecken möchte, kann zu abgelegenen Stränden wie Glyka Nera wandern oder die Ruinen der antiken Stadt Phoenix erkunden. Kleine Tavernen am Wasser servieren frischen Fisch und kretische Spezialitäten – ideal, um den Tag mit Blick auf das tiefblaue Libysche Meer ausklingen zu lassen.

Viele Fotos hier sind nur Beispielbilder bei denen ich nicht sicher sagen kann, ob sie das Richtige abbilden. Wenn du ein passendes Foto des Highlights hast und es zur Verfügung stellen möchtest, schicke es mir gerne zu. Dein Bild und Name ersetzen dann das bisherige.

Ionische Inseln: Grüne Paradiese und smaragdgrünes Meer

 

Dichte Zypressenwälder, sanfte Olivenhaine und spektakuläre weiße Steilklippen prägen die Ionischen Inseln vor der Westküste Griechenlands. Geheimtipp: Miete ein kleines Motorboot auf Paxos und entdecke verborgene Meeresgrotten auf eigene Faust.

Korfu, Lefkada, Kefalonia und Zakynthos bieten durch ihren venezianischen, französischen und britischen Einfluss eine ganz eigene Kultur und Architektur. Spaziere durch die eleganten Kolonnaden der Altstadt von Korfu oder klettere zu Aussichtspunkten hinauf, die schwindelerregende Blicke auf türkisfarbene Buchten freigeben.

Auch kulinarisch unterscheidet sich die ionische Region deutlich von der Ägäis: Herzhafte Schmorgerichte wie Sofrito und Pastitsada mit feinen Gewürznoten spiegeln die italienische Vergangenheit wider, während spritzige Weißweine wie Robola von Kefalonia das Mahl perfekt begleiten.

Für Segler, Wassersportler und Mietwagen-Reisende sind die Ionischen Inseln das ideale Revier. Die geschützten Buchten und moderaten Winde bieten erstklassige Bedingungen für entspannte Tage auf und am Wasser.

 

Ionische Inseln Highlights im Überblick

Korfu Altstadt

Das UNESCO-Welterbe begeistert mit eleganten venezianischen Festungen, schmalen Pflastergassen und der von Paris inspirierten Liston-Promenade. Genieße das lebendige Treiben bei einem Eiskaffee im Schatten der historischen Bogengänge. Ein Spaziergang zur Alten Festung lohnt sich besonders für alle, die Geschichte und eindrucksvolle Ausblicke verbinden möchten. Von den Bastionen öffnet sich ein weiter Blick über die Dächer der Altstadt, den Hafen und das tiefblaue Ionische Meer – ein unvergesslicher Ort, vor allem zum Sonnenuntergang.

Porto Katsiki auf Lefkada

Eine dramatische weiße Kalksteinwand fällt steil zu einem der spektakulärsten Strände des Mittelmeers ab. Das intensiv leuchtende, türkisblaue Wasser zieht Badegäste und Fotografen gleichermaßen in seinen Bann. Porto Katsiki liegt an der abgelegenen Südwestküste Lefkadas und ist über eine kurvenreiche Straße erreichbar; anschließend führen Stufen hinunter zum Strand. Besonders in den frühen Morgenstunden oder am späten Nachmittag zeigt sich die Bucht von ihrer ruhigeren Seite, während das Licht die hellen Felsen und das klare Wasser besonders eindrucksvoll zur Geltung bringt.

Melissani-See

Eine unterirdische Höhle auf Kefalonia mit einem unterirdischen See, dessen Decke vor Jahrhunderten eingestürzt ist. Wenn die Mittagssonne senkrecht in die Öffnung fällt, erstrahlt das Wasser in magischen Blautönen, während kleine Ruderboote lautlos über die spiegelglatte Oberfläche gleiten. Ein Besuch rund um die Mittagszeit lohnt sich besonders, denn dann tauchen die Sonnenstrahlen die Höhle in ihr spektakulärstes Licht. Bei einer kurzen Bootsfahrt erfahren Besucher mehr über die Entstehung des Sees und die mit ihm verbundenen Mythen. Wer Wartezeiten vermeiden möchte, sollte in der Hauptsaison früh am Vormittag oder etwas später am Nachmittag kommen.

 

Schiffswrack Navagio

Die berühmte Schmugglerbucht auf Zakynthos mit dem rostigen Frachter im weißen Sand ist eines der bekanntesten Fotomotive der Welt. Vom Aussichtspunkt hoch auf den Klippen bietet sich ein atemberaubender Blick über die Bucht. Besonders am frühen Morgen oder späten Nachmittag zeigt sich die Kulisse in einem stimmungsvollen Licht und ist oft etwas weniger besucht. Da sich Zugänge und Sicherheitsregelungen je nach Wetterlage ändern können, sollten Besucher aktuelle Hinweise vor Ort beachten und ausreichend Wasser sowie Sonnenschutz mitnehmen.

Hafendorf Fiskardo

Als eines der wenigen Dörfer auf Kefalonia überstand Fiskardo das schwere Erdbeben von 1953 weitgehend unbeschadet. Die pastellfarbenen venezianischen Kaufmannshäuser am Hafen beherbergen heute erstklassige Restaurants und ziehen Segler aus aller Welt an. Abseits des lebhaften Hafens entfaltet Fiskardo seine ruhige, naturnahe Seite: Duftende Zypressen- und Pinienwälder, versteckte Buchten und glasklares, türkisfarbenes Wasser prägen die Umgebung. Besonders lohnenswert sind Spaziergänge entlang der Küste zum Leuchtturm von Fiskardo oder eine Bootsfahrt zu den kleinen Stränden der Erisos-Halbinsel, die oft nur vom Wasser aus erreichbar sind.

 

 

Canal d'Amour

Die bizarren Sandsteinformationen bei Sidari auf Korfu bilden natürliche Kanäle und Grotten. Einer lokalen Legende nach bleiben Paare, die gemeinsam durch den Kanal schwimmen, für immer glücklich vereint. Neben seiner romantischen Geschichte begeistert der Canal d'Amour mit kristallklarem Wasser und kleinen, geschützten Badebuchten. Beim Schnorcheln lassen sich die Felswände und die faszinierende Unterwasserwelt besonders gut entdecken. In den Abendstunden taucht die tief stehende Sonne die goldfarbenen Sandsteinfelsen in ein warmes Licht – ein wunderschöner Moment für einen Spaziergang entlang der Küste.

Myrtos Beach

Eingebettet zwischen steilen Berghängen erstreckt sich dieser strahlend weiße Kieselstrand an der Westküste von Kefalonia. Die Aussicht von der Serpentinenstraße bei Sonnenuntergang gehört zu den schönsten Momenten einer Inselreise. Das Wasser an der Myrtos Beach leuchtet in faszinierenden Blau- und Türkistönen, kann durch seine offene Lage jedoch kräftige Wellen und Strömungen haben. 
Wanderwege oberhalb des Strandes bieten mehrere atemberaubende Aussichtspunkte auf den Strand und das Meer.

Paxos und Antipaxos

Die kleinen Schwesterinseln südlich von Korfu verzaubern mit friedlichen Olivenwäldern und Buchten mit kristallklarem, karibisch anmutendem Wasser, das man am besten vom Boot aus erkundet. In den malerischen Hafenorten Gaios, Lakka und Loggos laden pastellfarbene Häuser, kleine Tavernen und entspannte Cafés zum Verweilen ein. Hier lässt sich das gemächliche Inselleben besonders gut genießen: bei frischem Fisch, regionalem Olivenöl und einem Blick auf die sanft im Hafen schaukelnden Boote.

Paleokastritsa Bucht

Mehrere fjordartige Buchten mit smaragdgrünem Wasser und dichten Wäldern prägen diesen Küstenabschnitt auf Korfu. Hoch über dem Meer thront ein historisches Kloster mit friedlichen Innenhöfen und traumhaftem Rundblick. Vom Strand von Paleokastritsa starten kleine Boote zu den faszinierenden Meeresgrotten der Umgebung. Dabei lassen sich abgelegene Badebuchten, leuchtend blaue Wasserfarben und eindrucksvolle Felsformationen entdecken. Besonders an sonnigen Tagen bietet ein Ausflug auf dem Wasser unvergessliche Fotomotive und eine erfrischende Pause vom Strandtrubel.

Halbinsel Assos

Ein idyllisch gelegenes Dorf auf einer schmalen Landzunge mit bunten Häusern und den Ruinen einer mächtigen venezianischen Festung, umgeben von türkisblauem Meer und schattigen Zypressen. In den kleinen Buchten rund um Assos laden glasklares Wasser und ruhige Kiesstrände zu entspannten Badestunden ein. Nach einem Spaziergang durch die verwinkelten Gassen genießen Besucher in den Tavernen am Hafen regionale Spezialitäten und den malerischen Blick auf die Bucht.

Bereit für dein Inselabenteuer?

Ob Inselhopping auf den Kykladen, Mietwagentour durch Kreta oder Segeltörn im Ionischen Meer

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